SIZILIEN 2007 - Im Banne des Ätna

Die Reise nach Sizilien, die wir 24 Spechte im Oktober unternahmen, war so beeindruckend, vielfältig und abwechslungsreich, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Wir lernten die gesamte Insel kennen: von Catania im Osten über Syrakus, an der Südküste entlang bis nach Erice im Westen, nach Palermo und im Norden zurück zum Ätna, und zum Heimflug wieder nach Catania.

"Wikinger-Reisen" hatte das Programm zusammengestellt, mit uns abgestimmt und uns mit Busfahrer Nino und Reiseleiterin Ute zwei Spitzenkräften anvertraut. In 5 verschiedenen Übernachtungsstätten packten wir die Koffer aus und ein. Besonders gut gefielen uns die Aufenthalte in den "Agritourismo", landwirtschaftlichen Gütern mit kleinen Übernachtungshäuschen. 

Wir besuchten die Ausgrabungsstätten in Syrakus und standen am "Ohr des Tyrannen." Wir wanderten durch das "Tal der Tempel" bei Agrigent und besichtigten Tempel und Stadt von Selinunte. Der wunderbar harmonische Tempel von Segesta in grandioser Landschaft beeindruckte uns tief.

 

Wie reiche Römer vor Jahrhunderten auf Sizilien lebten, konnten wir in der "Villa Casale" bei Piazza Armerina feststellen. Die phantastischen Mosaiken werden zur Zeit mit EU – Mitteln restauriert.

In der Normannenkirche von Monreale bei Palermo hätten wir gerne ein paar Stunden gesessen und die einmaligen Mosaiken, die die gesamte Heilsgeschichte des alten und neuen Testamentes erzählen, auf uns wirken lassen. Palermo selbst gefiel uns nicht so gut, oder aber wir haben seine Schönheiten nicht entdecken können. Dagegen strahlte Catania mit seinem heiteren Flair und seinen stolzen Barockbauten, seinen Kirchen und seinem lauten, bunten Markt Lebensfreude und Lebenslust aus.

 

Neben all den vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten und neben viel Geschichte, die wir hören durften, konnten wir auch die herrliche, vielgestaltige Landschaft Siziliens in uns aufnehmen. Wir durchwanderten die "Pantalica-Schlucht" mit den Felsengräbern und Höhlen, stiegen zum Monte Gemini empor und konnten in den "Madonien" einen riesigen Stechpalmenwald sehen. Höhepunkt unserer Wanderaktivitäten war der Aufstieg auf den Ätna, bei dem jeder entsprechend seinen Kräften eine kürzere oder längere Wegstrecke bewältigen konnte. Der Ätna selbst verhielt sich friedlich und ließ uns ziemlich nahe herankommen.

Die Kastanienbäume zu seinen Füßen hingen voller reifer Früchte. Überall wurden "Maroni" angeboten.

Das klare, blaue Meer war wunderbar warm und wir konnten uns mehrmals in die Wellen stürzen.

Fazit unserer Reise:    Sizilien – eine wunderschöne, hochinteressante Insel,  ein tolles Programm   und wie immer:   eine harmonische Gruppengemeinschaft.

 

Das Inselfieber hat uns gepackt. Als nächste Reise wollen wir Zypern anpeilen.